Viel Geschichte in moderner Location
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Das hat man nicht alle Tage: Beim ersten Afterwork-Termin des Seebrunner Kreises Ende Jänner war eines der ältesten Unternehmen Salzburgs in einer der neuesten Business-Locations von Salzburg zu erleben – die UNIQA-Versicherung, die sich vor mehr als einem Jahr im „HELIX“ angesiedelt hat. Landesdirektor Josef Pöchtrager präsentierte das traditionsreiche Unternehmen, das allein in Salzburg über 475 Mill. € Umsatz (2024) erwirtschaftet.
UNIQA-Konzern: Der Ursprung liegt in Salzburg
Für Josef Pöchtrager, Landesdirektor der UNIQA Salzburg, welche ein langjähriges Mitglied des Seebrunner Kreises ist, stellt das HELIX ein architektonisches Meisterwerk dar, wie er vor rund 50 Gästen des Seebrunner Kreises betonte. Tatsächlich beeindruckt das vom deutschen Architekturbüro Kadawittfeldarchitektur entworfene Gebäude (von ihnen stammt auch der FH-Campus Urstein) mit seiner extravaganten Form – ein dreigeschossiger Ringkörper, der über einem Sockel zu schweben scheint. Es vereint derzeit Hotel, Gastronomie, Fitnesseinrichtungen, Unternehmen – und die UNIQA Salzburg.
Im Dezember 2024 übersiedelte das Team ins HELIX, im März 2025 wurde die neue Landesdirektion samt Kfz-Zulassungsstelle feierlich eröffnet. Der bisherige Firmensitz in der Auerspergstraße, an dem man 70 Jahre ansässig war, war an seine baulichen und technischen Grenzen gestoßen. Die gute Erreichbarkeit für Kunden und Beschäftigte sowie das neue, frische Ambiente in einem beeindruckenden Gebäude ließen die Akzeptanz der neuen Arbeitsstätte schnell steigen.
„Wir wollten weg vom klassischen Büro, hin zu einem inspirierenden Arbeits- und Lebensraum“, erklärte Josef Pöchtrager, auch wenn das New-Work-Konzept, das mit der Übersiedlung Einzug gehalten hat, „viel Kommunikation“ erfordert hat, wie Pöchtrager einräumte. Doch heute ist der Mix aus flexiblen, papierfreien Arbeitsplätzen und Home-Office, Silentrooms und Working-Cafés völlig akzeptiert – und geschätzt. „Wir stellen heute eine 100-prozentige Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem neuen Standort fest!“
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Landesdirektor der UNIQA Salzburg, Josef Pöchtrager, und SBK-Kurator Philipp Schmölzer (v.l.n.r.).
Modernes Arbeitsumfeld
„Wir wollten weg vom klassischen Büro, hin zu einem inspirierenden Arbeits- und Lebensraum“, erklärte Josef Pöchtrager.
Aus der 1811 gegründeten „Salzburger Landesversicherung“ erwachsen
Im HELIX belegt die UNIQA insgesamt rund 1.500 m² – im Erdgeschoss befindet sich das UNIQA ProfitCenter Salzburg Stadt inklusive Kundenzone mit Kfz-Zulassungsstelle, im zweiten Obergeschoss arbeiten die Beschäftigten der Landesdirektion an ihren neuen Arbeitsplätzen. Insgesamt arbeiten im HELIX derzeit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rund 300 der 400 Salzburger UNIQA-Beschäftigten sind auf 45 Standorte in Salzburg – von Oberndorf bis Tamsweg – verteilt.
Neue Formen der Arbeit im volldigitalisierten Betrieb treffen in der neuen Landesdirektion auf Wirtschaftsgeschichte: Im Foyer der UNIQA-Zentrale hängt ein Faksimile des Gründungsdokuments der „Salzburger Landesversicherung“ aus dem Jahre 1811, die aus einer „Brandversicherungsanstalt für Bayern“ (Salzburg gehörte damals zu Bayern) hervorgegangen war. Die Salzburger Landesversicherung ist – was wohl nicht viele wissen – der Nukleus für Österreichs zweitgrößten Versicherungskonzern. Über zahlreiche Fusionen und Entwicklungsschritte entwickelte sich aus den Salzburger Wurzeln die heutige UNIQA-Gruppe mit 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Vertriebspartnern für 17 Mill. Kunden in 14 Ländern und einem Prämienvolumen von 7,8 Mrd. €. In Österreich ist UNIQA mit einem Marktanteil von rund 21 Prozent die zweitgrößte Versicherungsgruppe. In Salzburg kommt die UNIQA laut Pöchtrager auf 31 Prozent Marktanteil und einen Umsatz von 475 Mill. €.
Nicht zuletzt betreibt die UNIQA auch ein Beratungsunternehmen für betriebliche Gesundheit: „Mavie“. Die Tochtergesellschaft, die sich im Rahmen des Afterwork-Treffens präsentierte, betreut als Marktführer in Österreich im betrieblichen Gesundheitsmanagement 200 Unternehmen und ist darüber hinaus in acht Ländern vertreten.
Nach informativen Führungen durch die neue Landesdirektion klang der erste Afterwork-Termin 2026 des Seebrunner Kreises mit interessanten Gesprächen beim Buffet aus – und der Erkenntnis, dass auch in Salzburg Tradition, Geschichte und Zukunftsfähigkeit kein Widerspruch sein müssen.
Fotos: Günter Freund // wildbild